Der Aussichtspunkt „Guarda Forestal“ liegt an der Straße, die von El Burgo aus bergauf führt und sich in Serpentinen bis zur Stadt Ronda schlängelt. Er wurde 1977 anlässlich des hundertjährigen Jubiläums des Korps der Förster errichtet, die über den Erhalt des Naturraums wachen. Im Jahr 2011 wurde er zum Naturdenkmal Andalusiens erklärt.
Es handelt sich um eine Skulpturengruppe aus zwei Figuren, in der ein Förster einem Kind die Weite der Landschaft zeigt, in dem Wunsch, künftigen Generationen den Respekt vor der Natur zu vermitteln und weiterzugeben. Die Skulpturen wurden auf einem Felsvorsprung aufgestellt.
Aufgrund der hohen Lage – 900 Meter über dem Meeresspiegel – bieten sich unseren Sinnen Ausblicke von einer spektakulären Schönheit, die sich kaum in Worte fassen lässt. Man erblickt die Quelle des Flusses Turón und seine bewaldeten, üppig grünen Hänge, auf denen sich eine Waldlandschaft aus Pinsap-Wäldern, Kiefernwäldern, Steineichenwäldern, Cornicabra-Wäldern und Wacholderwäldern erstreckt, über der das Gebirgsmassiv der Sierra de las Nieves emporragt. Ein Berg voller Geschichte, durch den einst Banditen, Maultiertreiber, Schneeschmelzsammler, Köhler, Schmuggler, Partisanen, Reisende und europäische Entdecker sowie Naturforscher wanderten … und heute vor allem Wanderer, die alle ihre Spuren und Erinnerungen hinterlassen haben.
Carretera El Burgo-Ronda
Hoch
Mittel / Ja (frei)