Die Quelle des Flusses Genal ist ein Ort von idyllischer Schönheit, der einzigartige Eindrücke vermittelt. Das Wasser dieses einzigartigen Flusses in Málaga sprudelt in großer Menge aus einer Höhle hervor, die als „El Nacimiento“ bekannt ist. Aus diesem Grund wurde sie zum Naturdenkmal erklärt (Es handelt sich um Naturräume oder -elemente, die im Wesentlichen aus Formationen von bemerkenswerter Einzigartigkeit, Seltenheit oder Schönheit bestehen und daher besonderen Schutz verdienen.)
Es befindet sich im oberen Teil von Igualeja und eignet sich aufgrund seiner Umgebung als Erholungsgebiet. Mitte des 20. Jahrhunderts wurden mehrere Staudämme errichtet, um den Fluss wieder mit Forellen zu besetzen. Seine Gewässer speisen den Fluss Guadiaro und verleihen ihm Kraft; dieser entsteht in La Indiana (Ronda) aus den Gewässern des Guadalevín und des Guadalcobacín und mündet ins Mittelmeer.
Der Genal teilt Igualeja in zwei Teile – oder verbindet sie, je nachdem, wie man es betrachtet. Sein Wasser wurde zur Bewässerung der Gemüsegärten genutzt und trieb in der Vergangenheit sogar sechs Wassermühlen an, in denen Mehl gemahlen wurde.
Auf seinem gesamten Verlauf hat der Fluss Genal eine ganze Landschaft geprägt, die unter seinem Einfluss steht und der er einen ganz eigenen Charakter verliehen hat: das sogenannte Valle del Genal, das als Teilgebiet der Serranía de Ronda angesehen werden kann. Es besteht aus 15 Ortschaften, die sich auf den sogenannten Alto Genal und den Bajo Genal verteilen, denen dieser Fluss – das eigentliche Rückgrat dieser Region – Leben und Sinn verleiht. Neben seinem außerordentlich hohen ökologischen Wert blickt dieser Ort auf eine lange Geschichte zurück, in der die Kultur von Al-Andalus eine entscheidende Rolle gespielt hat.
Die Quelle des Genal und ihre Umgebung verdienen einen ruhigen und beschaulichen Besuch, denn hier wird uns der unermessliche natürliche und kulturelle Wert des Wassers im Weltbiosphärenreservat Sierra de las Nieves bewusst.
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