Das Gebäude liegt am gleichnamigen Bach und am ehemaligen Camino Real, der Casarabonela mit Alozaina verband (heute Camino Llano), markiert diese in den Felsen gehauene Nische die Grenze zwischen einem sicheren und bekannten Raum (dem Ortskern und seiner unmittelbaren Umgebung) und einem unbekannten und unsicheren Raum. In diesem Sinne erfüllt sie dieselbe Funktion wie drei weitere Nischen, die sich an Orten mit ähnlichen Merkmalen befinden: das „Cruz del Mirador“ (auf dem Weg nach Málaga), das „Cruz del Pecho del Buifarán“ (auf dem Weg nach Álora) und das „Cruz de Piedra“ in Puerto Martínez (auf dem Weg nach El Burgo).
Es ist ein alter Brauch, sich zu bekreuzigen, wenn man an ihnen vorbeigeht, da man glaubt, dass man durch die Einhaltung dieses religiösen Ritus eine Art persönlichen Schutz vor dem Unbekannten und vor den Unsicherheiten erhält, die mit jeder Reise einhergehen.
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