In Monda gibt es drei kleine Kapellen, die an markanten und strategisch günstigen Stellen liegen, nämlich die „Cruz de la Sierra“, die ihren Namen daher hat, dass sie in den Bergen steht; die „Cruz Caravaca“, die auf einem Felsvorsprung neben dem Dorf steht und ein Kreuz aus Caravaca beherbergt; sowie die „Cruz del Agua“, die am Weg nach Marbella liegt und so genannt wird, weil sie nach Westen ausgerichtet ist, von wo die Atlantikfronten herkommen. Der lokalen Überlieferung zufolge haben sie die Aufgabe, das Dorf zu beschützen.
Es handelt sich um kleine, kubische Gebäude mit einfachen Dächern aus maurischen Ziegeln, die im 18. Jahrhundert errichtet wurden und in deren Inneren Kreuze und Heiligenbilder aufbewahrt werden, die Gegenstand einer tiefen Volksfrömmigkeit sind, an der vor allem die Frauen des Dorfes teilhaben.
Das Widderkreuz befindet sich in einer Nische neben dem Altarbereich der Pfarrkirche Santiago Apóstol und markiert den Eingang zum alten Friedhof. Das Wort „Widder“ leitet sich vom Lateinischen ab Carnarium, „der Ort, an dem das Fleisch aufbewahrt wird“. Im Bestattungskontext bezieht sich dieser Begriff auf den Ort, an dem die Toten beigesetzt werden.
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