Der Nationalpark Sierra de las Nieves feiert sein fünfjähriges Bestehen und hat sich als Motor für nachhaltige Entwicklung etabliert

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GEMEINDEVERBAND

Der Nationalpark Sierra de las Nieves feiert sein fünfjähriges Bestehen und hat sich als Motor für nachhaltige Entwicklung etabliert

Der Nationalpark Sierra de las Nieves hat heute Vormittag sein fünfjähriges Bestehen mit einer offiziellen Feier in der Gemeinde Istán begangen, zu der sich die wichtigsten politischen Vertreter und Fachleute versammelt haben, die die Etablierung dieses Schutzgebiets ermöglicht haben.

Das Treffen diente nicht nur dazu, eine Bilanz der seit der Ausweisung des Parks im Jahr 2021 erzielten Erfolge zu ziehen, sondern auch dazu, die zukünftigen Herausforderungen und Chancen zu analysieren, denen sich dieses einzigartige Gebiet in der Provinz Málaga gegenübersieht.

Die Veranstaltung begann mit einer Begrüßung durch den Bürgermeister von Istán und Vorsitzenden des Gemeindeverbands der Sierra de las Nieves, José Miguel Marín, der den Stolz der im Gemeindeverband zusammengeschlossenen Gemeinden hervorhob, eine Strategie voranzutreiben, die die Region an die Spitze des Umweltschutzes in Spanien gebracht hat. In seiner Rede betonte der Bürgermeister: „Dieses Jubiläum zeigt, dass Umweltschutz und die wirtschaftliche Entwicklung unserer Dörfer Hand in Hand gehen können und müssen.“ Zudem hob er die Rolle des Gemeindeverbands hervor: „Der Nationalpark ist das Ergebnis gemeinsamer Anstrengungen und ein unverzichtbares Instrument, um die Bevölkerung durch grüne Arbeitsplätze und nachhaltigen Tourismus in der Region zu halten. Ohne die Stimme und den Zusammenhalt unserer Dörfer wären wir nicht hier.“

Anschließend ergriff der Direktor des Nationalparks Sierra de las Nieves, Rafael Haro, das Wort und bekräftigte: „Die Ausweisung als Nationalpark war das Ergebnis der Arbeit vieler Menschen, aller Behörden, die an einem Strang gezogen haben und ein gemeinsames Ziel verfolgten, alle gemeinsam in diesen fünf Jahren an diesem Projekt gearbeitet und dabei verschiedene Maßnahmen, Aktivitäten und Infrastrukturen umgesetzt haben“.

Im gleichen institutionellen Kontext hob der Vertreter des Generaldirektors für Naturschutzgebiete „die Bedeutung des Nationalparks innerhalb der andalusischen Ökosysteme sowie seine Entwicklung und Geschichte hervor, die aus dem Gebiet selbst hervorgegangen sind – ein Anliegen, das vor fünf Jahren endlich Wirklichkeit werden konnte“.

Die für den Abschluss der Veranstaltung zuständige Vertreterin der Regionalregierung von Andalusien in Málaga, Patricia Navarro, betonte ihrerseits: „Es war ein Fünfjahreszeitraum, in dem wir sagen können, dass wir unsere Ziele erreicht haben. Das wichtigste Ziel war es, die Anstrengungen zum Schutz eines großen Juwels der Artenvielfalt und unseres Naturerbes in der Provinz Málaga und in ganz Andalusien zu verstärken – ein Schutz, der mit der wirtschaftlichen Entwicklung und der sozialen Belebung der dazugehörigen Gemeinden vereinbar ist“, Die Beauftragte hob die „Einigkeit hervor, die die Region bis zu ihrer Ausweisung als Nationalpark geführt hat – eine Einigkeit, die aus der Region selbst heraus vorangetrieben wurde“.

Einer der Höhepunkte der Veranstaltung war die Podiumsdiskussion mit dem Titel „Wenn ein Gebiet gemeinsam gestaltet wird: Der Weg zum Nationalpark“. An dieser Podiumsdiskussion nahmen José Antonio Víquez, Beauftragter für Nachhaltigkeit und Umwelt in Málaga, Rafael Haro, Direktor des Nationalparks Sierra de las Nieves, sowie Tomás Rueda, Koordinator des Weltbiosphärenreservats Sierra de las Nieves, teil. Die Referenten gaben einen Überblick über den komplexen technischen und administrativen Weg, der eine historische Forderung in eine rechtliche Realität verwandelte, und waren sich einig, dass der Status als Nationalpark die internationale Bekanntheit der Region erheblich gesteigert hat.

Die zentrale Rolle des Kommunalwesens wurde bei der „Bürgermeisterrunde: Der lokale Impuls bei der Gründung des Nationalparks“ deutlich, die von Rafael Haro selbst moderiert wurde. Im Rahmen dieser Diskussionsrunde tauschten die Bürgermeister der Region ihre Erfahrungen aus und waren sich einig, dass der Park einen Wendepunkt für die lokale Wirtschaft darstellt. Die Bürgermeister betonten die Notwendigkeit, weiterhin koordiniert im Rahmen des Gemeindeverbands zusammenzuarbeiten, damit die Vorteile des Parks sich direkt auf das Wohlergehen der Einwohner auswirken.

Die Gedenkfeier endete mit der Vorführung eines Imagefilms, der den landschaftlichen und ethnografischen Reichtum der Sierra de las Nieves zeigte, gefolgt von einem von großem Beifall bedachten musikalischen Beitrag eines Streichquartetts. Zum Abschluss genossen die Anwesenden einen festlichen Imbiss, bei dem die Gastronomie und die lokalen Produkte als Teil der kulturellen Identität dieses Naturschutzgebiets gewürdigt wurden.

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@sierradelasnieves.mm

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