Das historische Zentrum bzw. der historische Ortskern von Monda wurde 1971 zum „malerischen Ort“ erklärt; diese rechtliche Einstufung umfasst den Ort und seine Umgebung aufgrund der Schönheit des Ensembles, das aus dem Stadtkern und der ihn umgebenden Landschaft besteht, sowie aufgrund der Überreste der Burg, die auf einer erhöhten Anhöhe liegen, und des weißen Ansehens der Häuser, die das Stadtbild prägen; ein sehr charakteristisches Merkmal der andalusischen Volksarchitektur, das die Überreste eines monumentalen Kreuzwegs bewahrt und in dem die Pfarrkirche zu Ehren des Santiago Apóstol hervorsticht, die 1505 auf dem Gelände der ehemaligen Hauptmoschee erbaut wurde. Ebenfalls erwähnenswert sind der Brunnen und der Waschplatz „La Jaula“ am Bach La Lucía, der heute überdacht ist.
Durch die Ausweisung als Kulturgut (BIC) in der Kategorie „Historische Stätte“ und unter der Bezeichnung „Malerische Landschaft der Stadt Monda und ihrer Umgebung“ gemäß dem spanischen Denkmalschutzgesetz von 1985 genießt das gesamte Ensemble einen institutionellen Schutzstatus, der den wirksamen Schutz dieses Kulturerbes gewährleistet, das eines der Identitätsmerkmale der Region darstellt.
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