Alozaina wurde 1484 von seinen Bewohnern aus der Zeit der Nasriden verlassen und später von kastilischen Einwohnern neu besiedelt; dies stellt eine Besonderheit dar, da die Stadt aus diesem Grund nie eine maurische Bevölkerung hatte.
Die Geschichte der Heldin María Sagredo spielt vor dem Hintergrund des Aufstands der Morisken in der Serranía de Ronda im Jahr 1570, die versuchten, die Festung einzunehmen, die sich in kastilischer Hand befand.
Auf dem Wappen der Stadt ist die Episode mit den Bienenstöcken dargestellt, die zur Abwehr des Angriffs der Aufständischen eingesetzt wurden, doch dieses Ereignis taucht in der Chronik von Luis de Mármol, einem Zeitgenossen der Ereignisse, nicht auf, wird jedoch in Dokumenten aus dem 18. Jahrhundert erwähnt, insbesondere in den für das „Diccionario de Medina Conde“ gesammelten Angaben.
Der Turm ist das wichtigste Überbleibsel der ehemaligen Festung; er ragt aus den Mauern der Anlage heraus und fügt sich in die Wohnbebauung der Umgebung ein.
Calle Maria Sagredo n11, Alozaina —
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